Fürs Wochenende ist eine kleine Kaltfront und sogar etwas Schnee angekündigt, doch insgesamt wird es wärmer. Das führt dazu, dass in der Antarktis die Eisberge abbrechen und in den Alpen die Gletscher verschwinden. Auch der Höllentalferner unter der Zugspitze hat schon bessere Tage gesehen:

Bergsteigen an der Zugspitze
Am 10.07.2017 beim Aufstieg durchs Höllental auf die Zugspitze mit Blick auf den Höllentalferner.

Fünf Gletscher gibt es in den bayerischen Alpen, einer ist der Höllentalferner an der Zugspitze. Wenn der Frühjahrs- und Winterschnee geschmolzen ist, ärgert er die Zugspitzaspiranten mit gemeinen Blankeispassagen. Wir haben unser Büro in Garmisch, dementsprechend oft sind wir auf der Route unterwegs und kriegen hautnah die Veränderungen des Gletschers mit.

Auch jetzt ist es wieder soweit, dass die steilsten Passagen am Höllentalferner aper (d.h. schneefrei) sind und man für den Aufstieg zwingend Steigeisen braucht. Aber damit ist es noch nicht getan. Auch das Gehen mit Steigeisen will gelernt sein, denn Stolperer und Ausrutscher können in dem steilen absturzgefährlichen Gelände fatale Folgen haben.

Aus dem Grund empfehlen wir unbedingt einen Eiskurs oder einen Bergführer für die Begehung dieses Tourenklassikers.

Fürs kommende Wochenende ist ein ziemlicher Wettermix angesagt: Am Samstag sieht es vor allem im Norden noch ziemlich schaueranfällig aus mit Schneefällen bis 2500m. Der Sonntag wird dann deutlich besser, hält aber in den Hochlagen kalten Wind bereit.

Unser Tipp: größere Touren eher auf den Sonntag legen und auf jeden Fall eine warme Jacke in den Rucksack packen.

Natürlich findest du auch bei uns von der Wanderung bis zum Klettersteig viele Möglichkeiten, den höchsten Berg Deutschlands auf unterschiedlichen Routen zu besteigen

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