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Es ist noch gar nicht lange her, dass Marketing- und Social Media Influencer über Bedeutung und Nutzen von Corporate Blogs diskutierten. Es ist schön zu sehen, dass sich dieser Kanal mittlerweile als Sprachrohr für Unternehmen etabliert hat und dabei ganz unterschiedliche inhaltliche Formen annimmt. Storytelling ist nicht mehr nur ein Modewort aus der PR-Abteilung, sondern quasi eine Grundeinstellung für jeden Contentproducer, so auch für SportScheck.

Dass die Relevanz des Themas zunimmt, verdeutlicht auch der Aufruf zur Blogparade „Content-Marketing und Corporate Blogs 2015 #cmcb15“ von Klaus Eck. Mit diesem Blogpost geben wir einen Einblick in unsere bisherigen Content-Erfahrungen im Social Web:

Der SportScheck Blog als digitaler Content-Hub

Wir haben uns vor zwei Jahren dafür entschieden, über unseren Blog mit Kunden, Influencern und Sport-Interessierten zu kommunizieren. Warum? Weil wir tiefer in die Themen eintauchen, uns persönlicher zeigen können als es z.B. auf unserem Vertriebskanälen der Fall ist. So berichten Kollegen und Testimonials über ihren Sportalltag, der Leser erfährt regelmäßig Neuheiten aus den Filialen und bekommt Trainingstipps und Event-News. Mein persönliches Lieblingsformat ist die Berichterstattung über die Testivals. Neben den Erfahrungen der SportScheck Kollegen organisieren wir Bloggerevents, so dass auch externe Influencer aus der Outdoorszene auf ihren eigenen Blogs zu Wort kommen. Das SportScheck Blog ist dann keine Insel in der unternehmenseigenen Markenkommunikation mehr, sondern Teil der Blogosphäre.

Durch die kontinuierlichen Beiträge aus den verschiedenen Ressorts ist das SportScheck Blog mittlerweile zum Content-Hub avanciert und somit ein fester Bestandteil der Content-Marketing-Strategie.

Content-Marketing bedeutet für uns, dass der User über unsere Produktangebote hinaus zu relevanten Service-Themen informiert wird. Wichtig ist uns dabei, dass das unterschiedliche Medienverhalten der Nutzer beachtet wird. Genau das ist auch die Herausforderung: Wir gestalten unsere Kommunikation integriert über unsere bestehenden Social Media-, Online- und Printwerbemittel. Effektives Content-Marketing überfrachtet den potenziellen Kunden nicht, sondern inspiriert ihn.

Content-Marketing – Hype, Kür oder Pflicht?

„Wir haben den Bedarf für zielgruppenrelevantes Content Marketing frühzeitig erkannt. Die zur Verfügung stehenden digitalen Devices haben das Nutzerverhalten grundlegend verändert, darauf müssen Unternehmen reagieren. Kunden wollen zu jederzeit an jedem Ort abgeholt werden. Diese Entwicklung haben wir dazu genutzt, um uns auch im Marketing an neu zu strukturieren. Eine starre Kanaldenke ist einfach nicht mehr zeitgemäß und widerspricht dem Gedanken des Multi-Channel“, erklärt Carsten Schürg, Bereichsleiter Marketing & PR die Notwendigkeit des Content-Marketings.

Ist es ein neuer Hype? Ganz sicher ist die gezielte Kundenansprache nicht neu. Man sollte weniger von einem Hype und vielmehr von einer Content-Auffrischung sprechen, die Klaus Eck sogar als Revolution des Contents begreift.

Zukunft des Blogcontents

Corporate Blogging als Teil des Content-Marketings wird sich vermutlich in zwei Richtungen bewegen: Einerseits werden Unternehmen verstärkt auch interne Influencer integrieren. Die Fachexperten haben oft ein Gespür für neue Themen und Trends und können somit einen wichtigen Teil zum Agenda Settings des Unternehmens beitragen, auch wenn sie nicht in der Kommunikation angesiedelt sind. Andererseits sehe ich auch die Content Curation stärker in die Social Media- und Kommunikationsdenke der Unternehmen einfließen. Wer sich als Sprecher für einen Bereich positionieren will, braucht tiefgreifende Einblicke. Die Bündelung von unterschiedlichen Beiträgen zu einem Thema kann das vorhandene Expertenwissen unterstreichen und trägt zur Vernetzung in der entsprechenden Szene bei.

Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt, wie sich die Blogosphäre in diesem Jahr entwickeln wird und freuen uns schon auf tolle Kooperationen und Gespräche.

 

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