Juli 5

Matthias, wie war’s am Wochenende?

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Am05. Juli 2012
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Wenn man unseren Online Art Director Matthias Paintner nach seinem Wochenendprogramm fragt, kann man sich auf spannende Stories gefasst machen.

Ausschlafen, in aller Ruhe frühstücken? Von wegen! Immer sportlich unterwegs, in Action, am Limit. Schläft unsereins erstmal gemütlich aus, hängt Matthias schon im Seil. Keinen Boden unter den Füßen, in schwindelerregender Höhe. Wie fühlt es sich an, wenn man Wände hochgeht? Matthias hat mir einen Einblick in eine Sportart gegeben, die nichts für schwache Nerven ist.

„In erster Linie zählt das perfekte Zusammenspiel von Körper und Kopf. Wer untrainiert ist, wird kaum den enormen Kraftaufwand bewältigen können, der notwendig ist, um eine Wand nach oben zu kommen“, erklärt Matthias. Besonders auf die richtige Technik und eine gute Muskulatur kommt es an. Deshalb steht morgens oder abends eine Runde Fitness-Training für gezielten Muskelaufbau auf dem Plan. Schon die ganze Vorarbeit erfordert Disziplin und Leistungswillen. Genauso wichtig auf dem Weg nach oben: mentale Stärke. Beinarbeit lebt von Kopfarbeit. Mut, eine gesunde Portion Ehrgeiz und Kreativität machen einen Kletterer aus.

Mutig zu sein, lernte Matthias schon bei seinen ersten Kletterversuchen als 8-jähriger Entdecker. Im Kletterurlaub mit seiner Familie begann die Leidenschaft fürs Wände hoch gehen. Seitdem hängt er regelmäßig am Fels oder an der Wand in der Halle. Nach seinem ersten Boulder-Erlebnis wuchs der Ehrgeiz und es ging bis zu fünfmal pro Woche in die Halle für den besonderen Kick ohne Seil. Die Finger mit Magnesia überzogen und los. Nach einigem Training reichten wenige Griffe, um oben anzukommen.

Hoch hinaus: In Kalifornien, Nevada und Thailand.

Vom Klettern fasziniert und euphorisiert, wurden im Laufe der Zeit aus Klettertrips am Wochenende nach Italien oder Österreich große Reisen zu den Top Kletterspots der Welt. Respekt und Herzklopfen im Yosemite Nationalpark in Kalifornien. Kletterer aus aller Welt treffen sich hier, um gigantische Felsformationen zu bezwingen. Was Außenstehende als waghalsig beschreiben würden, ist für ihn beinahe normal. Kaum zu glauben, dass so winzig kleine Felsvorsprünge Halt geben. Eine starke Psyche ist gefragt. Herzklopfen und Gänsehaut auch bei den Buttermilk-Boulders an der Grenze zu Nevada. Reihenweise Granitblöcke, die zum Bouldern einladen. Eine Kulisse, die einem den Atem verschlägt. Für Matthias waren es 12m Aufstieg ohne Seil, wohl wissend, dass ein falscher Schritt den freien Fall bedeutet.

Mit 20 kg Kletterequipment ging‘s im letzten Jahr nach Thailand. Verlockend die Überhänge, die sich in Krabi direkt über dem indischen Ozean erheben. Unendlich scheinen die Möglichkeiten. „Ich schlag gern zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich mach Sport, um reisen zu können und verreise, um Sport zu machen,“ bringt er seine Kletterleidenschaft auf den Punkt. Sport in Verbindung mit fernen Ländern, Natur und lässigen Klamotten – Auch der Lifestyle fasziniert. So bewegt sich Matthias zwischen Schreibtisch, Mac, kreativen Konzepten, Kletterhallen, Felswänden und seiner zweiten großen Leidenschaft – Wakeboarden – hin und her und bereichert SportScheck mit Wissen direkt aus der Praxis.

Die Lust Neues zu entdecken, an die eigenen Grenzen zu gehen und über sich hinauszuwachsen, macht Klettern zu einer faszinierenden Sportart, für Sportler wie für interessierte Zuschauer. Matthias’ Inspiration und Tipp fürs Web: klettern.de und bergsteigen.at

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2 Antworten auf Matthias, wie war’s am Wochenende?

  1. Steffi 8. August 2012 at 13:48 #

    Wohoo!! sehr coole Fotos!
    @Franzi: sehr cooler Text :)

  2. Sascha 9. August 2012 at 08:02 #

    Respekt vor dem Matthias! Schön, wenn jemand Beruf und Berufung so verbinden kann. Das wird sich wohl auch in der Qualität der Arbeit so widerspiegeln. Glückwunsch!

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