August 8

Bloggen und Sport gehören zusammen

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Am08. August 2012
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Bloggen hat viel mit Leidenschaft, Persönlichkeit und Authentizität zu tun. Darum geht es in der Regel auch im Sport. Immer mehr Sportler und ihre Fans entdecken ihren Social Media Auftritt für sich. Viele sind auf Facebook oder Twitter unterwegs, doch einige betreiben sogar Blogs, um sich miteinander über ihr Sportthema auszutauschen.

Die Sportwelt ist längst in Social Media angekommen. Das haben beispielsweise die zahlreichen Tweets zur Fußballeuropameisterschaft deutlich gemacht. Nun läuft bereits das nächste große Sportevent: Die Olympiade in London findet nicht nur in den Medien, sondern auch in Blogs, auf Twitter, Google+ und Facebook ihren Widerhall.

Wenn Sportfans weltweit die neuen Kommunikationsinstrumente für sich entdecken, Fußballer ihre eigenen Social Media Profile pflegen und Vereine sich selbst auf Facebook oder in Blogs vorstellen, wird es für Unternehmen wichtiger, dort zu sein, wo ihre Stakeholder bereits sind. Aus diesem Grunde ist Adidas vor rund einem halben Jahr in die Blogwelt eingestiegen und pflegt den Dialog mit Influencern und Kunden.

Wer regelmäßig ein Blog mit seinen Inhalten füllt, kennt die Herausforderung, sich der digitalen Öffentlichkeit zu stellen. Es ist nicht immer leicht, mit dem Feedback der Leser umzugehen und diszipliniert jede Woche einige Blogartikel zu verfassen. In dieser Hinsicht ähnelt das Bloggen dem Sport, indem es ebenfalls auf Ausdauer, Training, Disziplin und Haltung ankommt. Sportler, die an einem Marathon-Lauf, der Tour de France oder an der Olympiade teilnehmen, bereiten sich darauf intensiv vor und trainieren in ihrer Sportdisziplin, bis sie eine herausragende Leistung erbringen können. Sie sind die Helden des modernen Zeitalters.

Zum Blog-Olympioniken wird niemand durch Zufall. Es gibt nur ganz wenige Menschen, denen es in kurzer Zeit gelingt, sich als (digitale) Personal Brand durch das Bloggen aufzubauen. Das bedarf großer Anstrengungen, viel Zeitaufwand und ein klares Ziel vor Augen. Ein Held weist herausragende Eigenschaften auf. Seine heldischen Fähigkeiten können körperlicher Natur (Sport) oder geistiger Natur (Bloggen?) sein. Entscheidend für die Bewertung eines Helden ist seine Aufopferungsbereitschaft und sein Altruismus.  Ansonsten können Einzelne auch als Schurken wahrgenommen werden.

Blogger sind oftmals erfolgreich, wenn sie sich auf die soziale Interaktion mit anderen Bloggern einlassen und aufeinander verlinken. Es kommt nicht nur auf den einen Helden an, sondern eher auf das große Ganze und ein gutes Zusammenspiel. Wir leben in einer Sharing Economy, in der viele Menschen ihr  Wissen mit anderen Menschen via Facebook, Google+, Blog und Twitter teilen. Wer dieses beherzigt, profitiert gesellschaftlich davon, erhält in der Regel dafür eine soziale Anerkennung und baut eine positive Reputation auf.

Auf dieses Sharing-Prinzip lassen sich immer mehr Unternehmen ein. Sie setzen in der Social Media Welt auf Mitarbeiter, die dort mit ihren Stakeholdern kommunizieren. Allerdings spielen diese Markenbotschafter nicht nach dem Heldenprinzip, sondern sind in der Regel Teil eines (Social-Media-)Teams, einer Mannschaft. Und das ist gut so.

Anders als Personal Blogs leben Corporate Blogs von einem persönlichen Blick ins Unternehmen. Das Corporate Blogging erlaubt es, die eigene Marke anders und persönlicher zu inszenieren. Idealerweise tragen immer mehrere Mitarbeiter einer Organisation dazu bei und machen durch ihre lesenswerte Blogartikel deutlich, wofür eine Unternehmensmarke steht.

Ich wünsche SportScheck einen guten Start in die Bloggerwelt, wünsche Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

Klaus Eck

 

Disclaimer: SportScheck ist ein Beratungskunde von Eck Kommunikation.

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